Raus aus der Zuckerfalle

Im letzten Blogbeitrag haben wir dir gezeigt, warum Zucker leider nicht sehr gesund ist, auch wenn wir ihn so sehr lieben und täglich in unsere Ernährung einbauen.  

Müssen wir nun aber gänzlich auf Zucker verzichten? 

Nein, wie immer macht die Dosis das Gift. In der Praxis ist es fast unmöglich, komplett auf Zucker zu verzichten, aber wenn du weißt, womit du es zu tun hast und wie du versteckte #Zuckerfallen aufdecken und umgehen kannst, dann hast du die Möglichkeit, deinen Zuckerkonsum ohne großen Aufwand stark zu reduzieren.

Hier sind unsere Tipps für dich:

  • Überprüfe dein #Essverhalten: morgens ein Marmeladenbrot, ein Kaffee ohne Zucker geht gar nicht und nach dem Essen ein Stück Schokolade – das muss schon sein, oder? Beobachte dich für einige Tage und notiere all deine Zuckerfallen. Oft ist es nur eine #Gewohnheit oder eine bestimmte #Emotion, die dich zu Zucker greifen lässt. Schreib uns auf Instagram, Facebook oder per Mail. Gemeinsam finden wir mit dir #kunterbunte Alternativen!
  • Wirf einen Blick aufs #Etikett: 80% unseres Zuckerkonsums kommt aus Fertigprodukten. Er wird leider in vielen #Fertiggerichten als Süßungsmittel eingesetzt, aber auch in Wurstwaren, Brotaufstrichen oder Suppen, wo man zunächst gar keinen Zucker vermutet. Zucker ist billig, löst sich gut auf, wirkt konservierend und sogar geschmacksverstärkend. Und er ist oft nicht leicht zu entdecken, denn Zucker hat viele Namen. Du kannst dir merken: hinter (fast) allem, was auf -ose oder -sirup endet ist Zucker versteckt. Ein geschulter Blick auf das Etikett entlarvt auch gesund klingende Alternativen wie „natürliche Fruchtsüße“ oder „Süße aus Früchten“.
  • Achte auf natürliche Lebensmittel: #Ballaststoffe verlangsamen den Übergang der Zuckermoleküle in den Blutkreislauf und somit kann die Leber den Zucker Schritt für Schritt verarbeiten. Grundsätzlich gilt: je mehr Ballaststoffe ein Nahrungsmittel enthält, desto besser kann der Körper auch mit dem enthaltenen Zucker umgehen. In Obst kommt Zucker z.B. nie isoliert vor, sondern immer als Gesamtpaket mit Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Und das Volumen des Obstes gilt als natürliche Grenze, denn niemand kann kiloweise Obst verzehren. In Fertiggerichten und sogar in frisch gepressten Frucht-Smoothies geht leider ein Großteil der Ballaststoffe verloren und der Zucker kommt geballt ins Blut. Dasselbe gilt für Brot: während Weißbrot fast nur leere Kalorien in Form von Zucker bringt, liefert Vollkornbrot Ballaststoffe und auch wichtige Mineralien. Wenn du also auf #unverarbeitete natürliche Lebensmittel setzt, brauchst du dir um den Zuckergehalt keine Gedanken zu machen.
  • #Würzen statt süßen: du hast bestimmt schon öfters gehört, dass man durch die Verwendung von frischen #Kräutern und #Gewürzen beim Salz sparen kann? Das gilt auch für den süßen Geschmack. Verfeinere deine Gerichte statt mit Zucker lieber mit Vanille, Zimt, Nelke, Minze oder ungesüßtem Kakaopulver. Wenn du etwas mutiger bist, kannst du es auch mit Gewürzen wie Kardamom, Anis oder Chili versuchen.
  • (Heiß-)Hunger? Versuche zu den Hauptmahlzeiten genügend zu essen, sodass du satt wirst. Dann kommst du erst gar nicht auf die Idee noch etwas Süßes nachzuschieben. Als gesunde Zwischendurch-Snacks eignen sich Nüsse, Gemüsesticks, oder – wenn du unbedingt den „süßen“ Geschmack brauchst – greif zu gesünderen Alternativen wie Obst, Trockenobst (aber nur so viel wie du vom frischen Obst essen würdest) oder Zartbitterschokolade (mit hohem Kakaoanteil). Oft verwechseln wir auch Hunger mit #Durst. Achte also auch darauf, dass du immer genügend Flüssigkeit zu dir nimmst. Bei einer Heißhunger-Attacke trink zunächst ein Glas Wasser und versuche dann mal 30 Minuten abzuwarten. Wenn du dann immer noch „Hunger“ hast, greif zu den genannten gesünderen Alternativen.
  • Und was ist mit #Zuckerersatzstoffen oder gesund klingenden Alternativen wie Dattelsirup usw.? Das ist ein schwieriges Thema! Natürliche und vermeintlich gesündere Alternativen wie z.B. Agavendicksaft können oft immens hohe Anteile an Fruktose enthalten und daher nicht unbedingt gesund sein. Am liebsten süßen wir sparsam mit heimischem Honig, denn dieser bringt neben Zucker auch antivirale und entzündungshemmende Stoffe sowie Antioxidantien mit. Von Zuckerersatzstoffen wie Xylit oder Erythrit halten wir nicht besonders viel. Manche Menschen vertragen sie sehr gut, aber allgemein ist bekannt, dass sie nicht besonders verträglich für deine Darmflora sind.

Das Motto sollte also lauten: sparsam süßen, aber bewusst genießen😉

Don't miss out!
#kuntergsunde Post erhalten
Invalid email address