Bitter macht fitter?

Bitter macht fitter? Da ist definitiv etwas dran! 

Schon vor Jahrhunderten wurden Bitterstoffe wegen ihrer positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit eingesetzt.

Sowohl bei Hildegard von Bingen, als auch bei Ayurveda oder in der Traditionellen Chinesischen Medizin spielen Bitterstoffe eine wichtige Rolle. Durch die Industrialisierung sind sie jedoch weitgehend aus den Lebensmitteln verschwunden. Beispielsweise schmecken ursprünglich bittere Lebensmittel, wie Rukola nicht mehr bitter, da die #Bitterstoffe herausgezüchtet wurden. Unser Geschmackssinn wurde durch das Überangebot an Zucker, Salz und Geschmacksverstärkern manipuliert. Deshalb verziehen die meisten Menschen beim Essen von bitteren Lebensmitteln das Gesicht, reagieren mit Ablehnung und meiden solche Lebensmittel schließlich. 

Dennoch sind Bitterstoffe gut für unsere #Gesundheit. Zu wenige Bitterstoffe in der Ernährung können zu einer trägen Verdauung und Verdauungsbeschwerden, wie Blähungen, Magenschmerzen und Sodbrennen, aber auch Abgeschlagenheit und Trägheit führen. 

Durch ein schlecht funktionierendes #Verdauungssystem werden Nährstoffe nicht richtig aufgenommen bzw. verwertet und Giftstoffe können nicht vollständig ausgeschieden werden. Die Einnahme von Bitterstoffen unterstützt die Verdauung und fördert die Bildung von Verdauungssäften, damit die Nahrung besser aufgespalten werden kann.  

Bitterstoffe helfen zudem, den #Appetit zu regulieren und Heißhungerattacken zu stoppen.  Nimmt man bei einer Heißhungerattacke Bitterstoffe anstatt etwas Süßem oder Salzigen zu sich, verfliegt der Heißhunger sofort.  Außerdem regen Bitterstoffe die Energieverbrennung an, fördern die Fettverdauung und helfen somit beim Abnehmen.  

Auch auf die Gallen- und Leberfunktionen haben sie einen positiven EinflussBitterstoffe kurbeln den Gallenfluss an und unterstützen die Leber in ihrer #Entgiftungsfunktion.  Sie wirken zudem entsäuernd, da durch deren Einnahme überschüssige Säuren im Körper in #Basen umgewandelt, ausgeschieden und somit der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen wird. 

Bitterstoffe sind vorwiegend in folgenden Lebensmitteln enthalten: Radicchio, Löwenzahn, QuinoaRuccola, Grapefruit, Oliven, Zuckerhut und Chicorée.  

Na, seid ihr auf den bitteren (Bei)-Geschmack gekommen? 

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